Nach einer unfassbar langen Busfahrt (13 h in einem ausgebuchten Greyhound Bus) waren alle Unzulänglichkeiten vergessen, als wir früh über die Harbour Bridge nach Sydney reinfuhren und direkt vom Opera House begrüßt werden. Da hielt es mich auch nicht lange im Hostel. Zimmerschlüssel holen, Rucksack abstellen und ab in die Stadt. Ich bin zutiefst beeindruckt und dankbar, dass ich davor stehen darf. Das Opernhaus ist für mich ein Inbegriff Australiens und ich muss mich mehrmals zwicken, um das glauben zu können. Welch großartige Architektur.
Abends war ich wieder mit einer Sydney Greeter/in http://sydney-greeters.com verabredet. Ich kann diese kostenlosen Stadttouren wirklich nur empfehlen. Mel zeigte mir ihren Lieblingsvorort Newtown. Dort gab es soviel Streetart, Kunst an jeder Ecke zu entdecken. Und das alles nur 3 Haltestellen mit dem Zug von der Central Station entfernt. Ich bin begeistert und abends gab es noch ein Feierabend-Bierchen mit Mel. Wir haben noch lange über ihr Studium (australische Geschichte) gequatscht. Nach unserer Tour bin ich hungrig in ein Thai Restaurant gegangen, was Mel mir empfohlen hatte und WOW, das Essen war fast besser als das, was ich anfangs des Jahres in Thailand essen durfte.
Australien erfüllt mich mit seiner Vielfältigkeit, der Multi-Kult Idee und dem Living-the-dream-Feeling.
Am nächsten Tag geht es für mich ins Hunter Valley. Endlich mal wieder was zu tun 😉
Das älteste Weinanbaugebiet Australiens bietet verschiedene Weine aus Semillon, Chardonnay. Bei den Rotweinen waren einige feine Shiraz und Merlot-Weine dabei.
Wir waren bei de Juliis Weine https://dewine.com.au sowie Leogate Vineries https://www.leogate.com.au.
Danach gab es noch eine Verkostung von verschiedenen Wodkas https://www.hunterdistillery.com.au und Schokoladen http://www.hvchocolate.com.au.
Welch ein Genuss!
Am letzten Tag wollte ich mir noch den Blue Mountains NP ansehen, dabei hatten wir leider sehr viel Pech mit dem Wetter (die Australier Glück). Es regnete in einer Tour und vom Nationalpark konnte man außer einer dicken Nebelschicht, nicht viel sehen. Unser Guide hat uns am Ende sogar Bilder der Three Sisters auf seinem Handy gezeigt, wie es unter den Nebelschwaden aussieht. Nicht desto trotz, ein phantastischer Ort!
Müde und glücklich falle ich an diesem Abend ins Bett, morgen will ich fit sein für die Weiterreise ins Landesinnere, zum Herzen Australiens.


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