Die Nähe zum tropischen Regenwald ist einfach fantastisch. Zum Glück herrschen momentan noch frühlingshafte 26 Grad und es lässt sich gut mit kurzer Hose&Tshirt wandern, ohne von den Mücken zerstochen zu werden.
Mossman Gorge ist sogar noch im Besitz des dort lebenden Aborigines Stammes. Die Naturverbundenheit dieses Volkes beeindruckt mich sehr. Sie haben eine tiefe Beziehung zur Natur und beuten diese nicht aus. Gerade die Wasserfälle und der Regenwald haben für mich eine besondere Anziehungskraft, auch wenn es für den Menschen eine absolut lebens-unfreundliche Gegend ist. Quasi Natur-Spiritualität! Alleine die Vorstellung, dass hier Bäume aus der Uhrzeit stehen und Tiere herumstreifen, die noch nicht entdeckt wurden, finde ich so beeindruckend!
Am Cape Tribulation treffen Regenwald und Riff zusammen. Am wunderschönen Strand lässt sich so machen Stündchen verbringen.
Auch wenn ich tierisch neugierig bin die Mangroven Wälder weiter zu erkunden, weiß ich, das nicht umsonst ACHTUNG als einziges nicht englisches Wort auf den „Beware of the crocs“ Schildern steht. Laut unserem Guide waren die letzten gefressenen Touris immer Deutsche. Gut dann muss ich meine Neugierde eben zügeln!
Crocs, wie sie hier liebevoll genannt werden, sind hier in jedem Gewässer zu finden.
Sie werden hier Freshis (Süßwasserkrokodile) oder Saltis (Salzwasserkrokodile) genannt….süß, oder?
Den Wunsch auf das kühle Nasse, vertage ich also auf später. Nach den ganzen Horrorgeschichten unseres Rangers aber vielleicht auch besser so. Ich will ja von meiner Reise noch was haben!
Nach all den schönen Momenten in der Natur haben wir sogar noch das Riesen-Glück einen der seltenen Kasuare zu sichten (sogar mit 2 seiner Kücken). WOW welch ein Augenblick!
Aber jetzt dann ab nach Hause zum Koffer packen, morgen gehts tauchen!


Sei der Erste der einen Kommentar abgibt