Great Barrier Reef:
Vor knapp 2 Jahren habe ich angefangen mir meinen Kindheitstraum vom Tauchen zu erfüllen. Was mit einem einmaligen Urlaub in Ägypten begann, ist zu einer richtigen Leidenschaft herangewachsen!
Und da steht für mich natürlich das Great Barrier Reef an oberster Stelle, um ihm einen Unterwasser-Spaziergang abzustatten. Ein bisschen Bammel habe ich nun doch, so ganz alleine ohne meine bisherigen Tauch-Buddys. Aber das Vertrauen in meine Fähigkeiten ist auch diesmal mein ständiger Begleiter! Und kaum im Wasser, heißt es nur noch GENIEßEN und STAUNEN!
Ich habe mich für das Ausflugsboot Ocean Quest entschieden, da es einige interessante Riffe im Outer Reef anfährt (hauptsächlich Norman und Saxon Reef). Das Outer Reef ist von der Korallenbleiche noch nicht so stark betroffen wie das Innere Reef.
Wie ein kleines Kind freue ich mich! Ich habe mir extra eine UW-Kamera gemietet, damit die Daheimgeblieben auch etwas davon haben!
Ein kanadisches Mädchen in meiner Tauchgruppe heißt doch tatsächlich Arielle, damit ist doch eh schon alles klar! Wo sind Sebastian und Fabius?
Die 10 Tauchgänge (tagsüber wie nachts) sind absolute Highlights und es herrscht eine Fisch-Völlerei, das ist bemerkenswert. Sobald man abgetaucht ist und seine Tarierung gecheckt hat, schwimmt schon eine Schildkröte an einem vorbei. Wenn man zur anderen Seite schaut, inspiziert ein fast schon zutraulicher Napoleon (hier Wrasses genannt) die komisch blubbernde Gruppe da unten. So schnell sind die 45 Minuten Spaziergang rum und ich bin völlig geplättet von den ganzen Eindrücken.
Meine Haiglights waren das Hai-Schnorcheln (mit Maske und Schnorchel wird man auf einer Plattform liegend zu Wasser gelassen) und kann den Haien beim futtern zusehen. Don´t touch it gilt zwar für uns Menschen, jedoch hält der ein oder andere Meeresbewohner sich nicht daran.
Außerdem war das Schwarzlicht-Diving eine einmalige Erfahrung. Dabei geht man nachts mit einer Schwarzlichtlampe und einer speziell präparierten Maske tauchen und sieht die Korallen fluoreszieren. So ähnlich würde ich mir wohl einen LSD Trip (ohne Nebenwirkungen) vorstellen. DIESE FARBEN! Das kann der Mensch mit seinen normalen Sinnen gar nicht erfassen.
Die Rückfahrt an Land mit dem großen Katamaran beweist mir wieder mal, was für einen robusten Magen ich doch habe. Alle anderen um mich rum geht es nicht mehr ganz so gut, bei diesem fiesen Wellengang. Nunja, Fische füttern ist für viele angesagt!
Soviel mehr werde ich auch gar nicht darüber schreiben: Seht selbst und ich denke ihr wisst, warum es mich so sehr begeistert!
Montag (9.September) Tag frei in Cairns
Entspannen, spazieren gehen, Kaffee trinken, Tagebuch schreiben….genießen! Nothing more, nothing less!
Achja und Wäsche waschen.


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