Gegen Mittag legen wir in Picton auf der Südinsel an. Wir sind ganz neugierig, da die Insel noch „schöner“ sein soll als die Nordinsel, was uns fast schon schwer fällt zu glauben.
Auf der Fahrt zum Abel Tasman National Park durchqueren wir die berühmte Marlborough Wine Region. Zu einem Zwischenstopp bei Cloudy Bay kann ich Manuel überreden. Das Weingut ist sehr modern und offen gestaltet. Wir probieren den dort angebauten Sauvignon Blanc und genießen die Aussicht auf die wolkenbehangenen Berge. Jetzt wissen wir auch, woher der Name des Weinguts kommt.
Unsere Weiterfahrt Richtung NP wird nur von einem Erdrutsch auf der Strecke behindert. Aber wir haben ja Zeit…3 Stunden entspannt im Camper sitzen kann man ja mal gut nutzen um Karten zu schreiben, Reiseführer zu lesen etc. Die Kiwis gehen damit auch ganz cool um. Da die Alternativ Route eh mindestens 5 Stunden kosten würde, bleiben wir auch ganz ruhig.
Für diesen Tag haben wir uns vorgenommen die Küste des Nationalparks mit dem Kajak zu erkunden. Dies ist sehr spannend, da wir direkt im Ozean paddeln, Wellengang und Wind inklusive. Man kann bis kurz vor die Küste paddeln um wilde Vögel und Seelöwen zu beobachten, die sich durch uns nicht stören lassen. Verlassene Strände laden zur Pause ein.
Was ich mittlerweile sehr witzig finde, ist die Überraschung wenn man abends in den Campingplatz fährt und morgens aufwacht. Bei unserem jetzigen war abends Ebbe, mit einem 200 Meter langen Strand….am Morgen bei Flut hatte man dann den direkten Wasserzugang.


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