Zack, zwar nicht ganz billig…aber dafür wahnsinnig beeindruckend fand ich den Ausflug auf die Weltgrößte Sandinsel Fraser Island.
Mit der Fähre ging es früh auf die Insel, wo wir in einen 4 Wheel Drive Bus umstiegen. Was ein Ritt! Mit dem Streitroß-Bus donnerten wir über die sandigen Wege der Wälder und den Stränden der Insel. Der 75 Miles Beach ist ein anerkannter Highway, auf dem es ab und an wirkliche Blitzer gibt. Unser Guide Wayne war einfach der Knaller! Entertainment pur (“watch out, hired car!”) . Ich glaube, er hatte mehr Spaß an unserem bumpy ride, als so mancher bei uns im Bus („Hold on, here is another one!“)
Was er nicht ganz so lustig fand, war unser Platten. Da wir im absoluten Nirgendwo im Dschungel gestrandet waren, mussten die Männer an Bord wohl oder übel den Reifen eigenständig wechseln. Wir Ladys haben sie natürlich aus Leibeskräften angefeuert 😉 (nach einer guten halben Stunde Rekordzeit!!) waren wir reif für eine Pause im Lake McKenzie. Ich habe noch nie im Leben einen so klaren See gesehen! Köpfer rein und genießen! Es gibt einige fresh water Seen auf Fraser Island, die sich alleine vom regelmäßigen Regen nähren. Sehr beeindruckend, was die Natur da wieder zaubert!
Das interessante an der Vegetation auf Fraser Island ist, dass sie sich alle paar KM verändert, je nachdem welche Nährstoffe sich gerade im Sand befinden.
Weitere Highlights:
- Maheno Wrack (WOW! Ein Wrack direkt am Strand)
- Olive sea snakes (tot, aber trotzdem beeindruckend)
- Dingo (leider hier auf der Insel viel zu zahm)
- Größte Sanddühne der Welt (runterrutschen&in den See abtauchen)
- Der Sternenhimmel!!! Durch fehlende Städte und Licht-Verschmutzung ist der Nachthimmel rabenschwarz. Unbedingt nach dem Kreuz des Südens Ausschau halten!


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