Ich muss sagen, das war der einzige „negative“ Tag der Neuseeland-Reise. Den Besuch der beiden Gletscher konnte ich gar nicht genießen. Der sichtbare Rückgang der Gletscher und Eisfläche macht mich traurig und wütend. Als Teil des Problems fühle ich mich an diesem Ort zwischen den ganzen Touristen & Selfie Jägern nicht wohl und habe zum Leidwesen von Manuel den ganzen Tag schlechte Laune. Die riesigen begehbaren Geröllfelder sind allerdings sehr beeindruckend und wir bewundern die abgerundeten Steine im Flussbett. Durch die vorangegangenen Regenfälle sind überall Wasserfälle sichtbar, die sich ihre Wege durch den Urwald suchen.
Einen kleinen Abstecher machen wir noch zum Lake Matheson. Dort gibt es einen Spot (für die besten Bilder!), wo sich der Mount Cook und der Mount Tasman im Wasser spiegeln. Wir hoffen auf Windstille um die perfekte Sicht zu erhalten, sind aber auch mit weniger mehr als zufrieden.
Auf der Weiterreise kommen wir keine 10 Kilometer vorwärts, weil ich von einem zum nächsten Aussichtspunkt drängele. Das ist wirklich ein Neuseeländisches Problem 😉


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